Klinik und Poliklinik
für Innere Medizin II
Klinik und Poliklinik für Innere Medizin II
Direktor: Univ.-Prof. Dr. med. Roland. M. Schmid
direktion.med2@mri.tum.de

PD Dr. med. Michael Quante

 

PD Dr. med.

Michael Quante

Oberarzt
Arbeitsgruppenleiter

Leitung Onkologische Tagesklinik

Leitung Interdisziplinäre onkologische Ambulanz, RHCCC

 

Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie

 

michael.quante@mri.tum.de

 

Beruflicher Werdegang und Ausbildung

seit 2015 
Oberarzt, Klinik und Poliklinik für Innere Medizin II, Klinikum rechts der Isar, Technische Universität München

 

2013 
Habilitation: Molecular mechanisms of gastrointestinal carcinogenesis in gastric and esophageal cancer

 

2011 – 2015 
Assistenzarzt, Klinik und Poliklinik für Innere Medizin II, Klinikum rechts der Isar, Technische Universität München

 

2008 – 2011          
Fellow, Columbia University, New York, USA

 

2005 – 2008
Assistenzarzt, Medizinische Klinik und Poliklinik I, Universitätsklinikum Bonn

 

2001 – 2005
Promotion: Differential transcriptional regulation of human telomerase in a cellular model of esophageal squamous carcinogenesis, (Prof. Dr. Dr. H.E. Blum) Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie, Endokrinologie und Infektiologie, Universitätsklinikum Freiburg

 

1999 – 2004
Studium der Humanmedizin an den Universitäten in Münster, Freiburg, Wien, Indianapolis und Düsseldorf

Schwerpunkte und Forschungstätigkeit

Schwerpunkte

Die wissenschaftliche Arbeit von Herrn Quante beschäftigt sich mit der Pathogenese des Barrett Ösophagus (BE) und dem daraus entstehenden Adenokarzinom des Ösophagus (AEG), eine Erkrankung mit einem hohen Potential für neue präventive Überwachungsstrategien.

 

Seine Arbeitsgruppe konnte das bislang einzige genetische Mausmodell für diese Erkrankung generieren und konnte zeigen, dass das Microenvironment eine maßgebliche Rolle bei der Pathogenese dieser Erkrankung spielt und der Ursprung von BE und AEG im Magen und nicht wie zuvor angenommen im Ösophagus zu suchen ist. Dies bedeutet eine Änderung für das Verständnis dieser Erkrankung und leitete einen für die Patientenversorgung sehr wichtigen Paradigmenwechsel mit Auswirkungen auf Diagnostik, Überwachungsstrategien und Therapie ein.

 

Der aktuelle Fokus der Arbeitsgruppe liegt in der Prävention der Erkrankung und einer sinnvollen Überwachungsstrategie für Patienten mit Barrett Ösophagus oder anderen Risikofaktoren für ein Ösophaguskarzinom.

 

Forschungstätigkeit

aktuell

Gruppenleiter

 

2011 – 2018
Max-Eder Nachwuchsgruppenleiter der Deutschen Krebshilfe

 

2010 – 2011
Senior Research Scientist, Irvine Cancer Research Centre, Columbia University

 

2008 – 2010
Krebshilfe Stipendium, Irvine Cancer Research Center, Columbia University (Labor: Timothy C. Wang, Chief Department of Digestive and Liver Diseases)

Publikationen

< zurück zum Team